AMY&PINK

Gedanken eines möchtegern B-Bloggers

 
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Psalms of Planets

Es war Dunkel.
Alles um mich herum versuchte sich in Stille zu wiegen.
Ein kleiner Lichtstrahl von dem Mond, schien durch meinen kleinen offenen Gardienen
Spalt. Der Raum war an sich Stockenduster, bis auf diese kleine Ritze Licht,
die zum Ende hin immer schwächer wurde und mit dem Laminatboden wieder zu einer
Dunklen Masse wurde.
Ich beobachtete dieses Geschehen eine Weile.
Fazinierend, das ein Planet der soweit entfernt ist , so ein helles Licht mitten in
der Nacht austrahlen konnte.
Ich stand auf und zog die Gardine nun entgültig auf, um mehr von diesem
Mondlicht herein zu lassen. Die Welt sieht gerade so friedlich aus, dachte ich, als ich das
Fenster öffnete. Ein kleiner Windhauch flog über meine Bettdecken angewärmten Arme.
Die kleinen Haare stellten sich auf. Oh wie frisch es doch noch ist. Aber was sollte man sich beklagen, wenn vor einer Woche noch Schnee im Garten lag, wo jetzt das Gras so langsam anfängt zu wachsen. Ich atmete den Duft des kommenden Frühlings tief ein. Ich liebe es.
Diesen Geruch kann man kaum beschreiben. Man muss ihn einfach selber gerochen haben. Ich schloss meine Augen und lauschte in die vermeindliche Stille. Jetzt wo ich die Augen geschlossen hatte, nahm ich jedes einzelne Geräusch noch mehr wahr.
Ich hörte weit entfernt einen Hund bellen, warscheinlich hatte keine Lust diese wundervolle Nacht draussen angekettet in seinem Hundehäußen zu liegen, um darauf zu warten das er am nächsten Tag von Herrchen wieder verprügelt wird, wie jeden Tag.
Selbst die weitentfernten Auto-, und Lastwagenfahrer konnte ich hören. Warscheinlich saßen sie in ihren liebevoll eingerichteten, das wenigstens ein bischen von Daheim dabei ist, Lastwagen und mussten noch 500 km fahren.
Ansonsten war es recht Still in unserer Straße . Vereinzelt sah ich flackernde Lichter hinter den zugezogenen Gardinen. Menschen die genau wie ich gerade nicht schlafen konnten.  Vielleicht schauten sie im Internet umher, vielleicht lasen sie ein Buch. Wer weiss das schon.
Langsam wurde es mir zu kalt und ich schloss das Fenster wieder, nachdem ich noch einmal tief Luft geholt habe.
Als ich mich in mein immernoch warmes Bett legte, spürte ich eine Welle von Gedanken über mich kommen, doch ich verdrängte sie.
Denn diese Nacht war zu schön um sie für solch banale Dinge zu verschwenden.
Die Gardinen ließ ich offen. Das Mondlicht beruhigte mich, bis ich wieder einschlief.

1 Kommentar

  1. Samchen:

    Eigentlich ist das ja nur ein Text der beschreibt, wie du letzte Nacht aus dem Fenster gesehen hast, aber total schön geschrieben.
    Würde gern mehr solche Blogs von dir lesen, mein Engelchen.
    Auf den kommenden Frühling, den wir gemeinsam erleben werden, schwört ab ihr düstren Gedanken!
    Ich lieb dich

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